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Richter, Dörte: Pornographie oder Pornokratie?

Dörte Richter

Pornographie oder Pornokratie? Frauenbilder in den Filmen von Catherine Breillat

134 S., zahlreiche Abb., ISBN 978-3-930064-55-7, 16.00 EUR

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Die Autorin und Regisseurin Catherine Breillat diskutiert in ihren Filmen Identität und Köperlichkeit in Kontext von Moral und Tabu. Seit fast dreißig Jahren prägt sie mit ihrer eigenwilligen Filmästhetik das französische Kino und ist spätestens seit ihrem Filmerfolg Romance (1998) international bekannt. Missverständliche Kritiken ihrer Filme brachten ihr den Ruf der ‚intellektuellen Pornographin‘ ein und den Vorwurf, mit der provokanten Art ihrer Filme auf eine skandalöse Wirkung abzuzielen. Breillats filmischer Ansatz ist ein zutiefst philosophischer, der die Frage nach dem Geschlechterverhältnis in einem historischen und religiösen Raum verortet.

Mit einem Interview mit Catherine Breillat.

INHALTSVERZEICHNIS:

Vorwort
Einleitung

I. Pornographie oder Pornokratie

1. Begriffsdefinition
1.1. Geschichte der Pornographie
1.2. Merkmale der Pornographie
1.2.1. Exkurs: Feministische Kritik an Pornographie: Andrea Dworkin
1.3. Merkmale des pornographischen Films

2. Pornographie als ästhetische Konfiguration
2.1. Susan Sontags Auffassung von der Pornographischen Phantasie
2.2. Susanne Kappeler: Pornographie als Darstellung
2.3. Catherine Breillat: Pornokratie

3. Exkurs: Frauenbilder im Film
3.1. Die Hure und die Heilige – tradierte Frauenbilder im Film
3.2. Zum Bildbegriff in der Filmanalyse: Laura Mulveys Theorie des männlich geführten Kinoblicks

II: „Le passage du tabou est mon lieu de cinéma préfèré“ – Catherine Breillat im Spiegel ihres Schaffens

1. Das Kino Catherine Breillats

2. Die Filme
2.1. Filmanalyse
2.1.1. Pubertät
2.1.2. Familie
2.1.3. Sexualität, Gewalt, Pornographie
2.1.4. Paare
2.1.5. Der Spiegel als inszeniertes Moment der Selbsterkenntnis
2.1.6. Räume
2.1.7. Schauspieler

3. Catherine Breillats Stellung innerhalb des französischen Kinos
3.1. Radikale Subjektivierung erzeugt ein neues Frauenbild
3.1.1. Catherine Breillat im Kontext des cinéma féminin der Regisseurin Agnès Varda
3.1.2. Der Körper als Austragungsort weiblicher Selbstbehauptungskämpfe: Laetitia Masson: À vendre
3.2. Der Tabubruch als Zeugnis falscher Moral
3.3. Le cinéma X: Virginie Despentes Baise-moi
3.4. Sinnlichkeit und Begehren im Kino. Die Regiesseurinnen Patricia Rozema und Carine Adler
3.4.1. Patricia Rozema: When night is falling
3.4.2. Carine Adler: Under the skin

4. Die französische Literatur der neunziger Jahre

5. Zusammenfassung:
Die Ästhetik des weiblichen Blicks

Anhang
Unsere Intimität gehört uns nicht mehr. Ein Interview mit Catherine Breillat
Bildzitate
Literaturverzeichnis<

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