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Weber, Thomas: Das komische Ding

AVINUS Magazin, Sonderedition Nr. 1/2008

Thomas Weber
Das komische Ding. Eine mediologische Analyse der Inszenierung von Objekten und Maschinen.
15 S., ISBN 978-3-930064-93-9, brosch., 8.00 EUR.

Geht man von einer Betrachtung des Horrorfilms aus, einem Genre also, das von dem der Komödie denkbar weit entfernt scheint, dann zeigen sich immer wieder komische Dinge dort, wo man sie nicht vermutet: Objekte, Dinge, Gegenstände oder Maschinen tauchen auf und reizen den Zuschauer unvermittelt zum Lachen, weil sie seine Erwartungshaltung offensichtlich durchbrechen: statt des Monsters kommt eine harmlos erscheinende Installation, ein Ding, ein Objekt oder eine Maschine (häufig auch ein kleines Tier) zum Vorschein. Dieses komische Ding lässt sich jedoch nicht umstandslos dem Komischen zurechnen, da es sich keineswegs immer als „harmlos“ herausstellt,  bisweilen vielmehr auf schockierende Abgründe verweist. Dennoch scheint es gleichermaßen einen Platz in so verschiedenen Genres wie dem Horrorfilm oder der Komödie zu haben.

Was aber unterscheidet das komische Ding der Komödie von dem des Horrorfilms? Wann gruseln wir uns, wann lachen wir? Die Genres scheinen bei der Definition dessen, was komisch wirkt, einander näher als man im Alltagsverständnis von beiden vermutet (in dem eine Unterscheidung problemlos ist). Mehr…

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