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Winston, Brian: „Ça va de soi“. Die visuelle Repräsentation von Gewalt im Holocaust-Film

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„Ça va de soi“. Die visuelle Repräsentation von Gewalt im Holocaust-Film
Band 10 der Reihe Hefte zur Medienkulturforschung, hg. v. Thomas Weber 2015
64 Seiten, 12.00 EUR
ISBN 978-3-86938-079-7, ISSN 2197-0254

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Brian Winston greift die Debatte um die Nicht-Darstellbarkeit der Gewalt des Holocausts auf und weist darauf hin, dass vor jeder moralischen Überlegung zunächst einmal die fast vollständige Abwesenheit von audiovisuellen Zeugnissen konstatiert werden muss. Wie kann der Dokumentarfilm dennoch ein Bild des Grauens zeigen? In Referenz auf den Verfremdungseffekt („ostranenie“) analysiert er den Korpus der seit dem Zweiten Weltkrieg erschienenen Dokumentarfilme (darunter Resnais’ „Nuit et Brouillard“ und Lanzmanns „Shoah“) und argumentiert für den Animationsfilm als eine mögliche Lösung des dokumentarischen Repräsentationsdilemmas.

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