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Wulff, Hans J.: Von Giften und vom Vergiften. Zu einer Narratologie der Giftmorde im Film

Hans J. Wulff

Von Giften und vom Vergiften. Zu einer Narratologie der Giftmorde im Film

Band 14 der Reihe Hefte zur Medienkulturforschung, hg. v. Thomas Weber 2016

64 Seiten, 12.00 EUR

ISBN 978-3-86938-082-7, ISSN 2197-0254

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Der Giftmord weist kulturgeschichtlich bis in die Antike zurück, zunächst als ein ruchloses Mittel, politische Gegner aus dem Weg zu räumen. Erst in der Neuzeit häufen sich Geschichten, die sich zu einer ganzen formula von Geschichten über das Gift als ein Mittel verdichten, mit dem man in soziale Strukturen eingreifen kann, um Gewaltbeziehungen zu beenden, Erbfolgen zu manipulieren oder in den materiellen Besitz der Opfer zu gelangen. Oft ist ein privates Motiv der Befreiung oder der Bereicherung im Spiel. Und immer geht es darum, die Tat zu verschleiern oder vor den Augen der anderen zum Verschwinden zu bringen. Der Giftmord wird so zum Element einer „naiven“ Kriminologie der Privatperson.

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